Widerrufsbelehrung der Sparkasse Harburg-Buxtehude dürfte fehlerhaft sein

Viele Darlehensnehmer der Sparkasse Harburg-Buxtehude können darauf hoffen, vom Widerrufsjoker Gebrauch machen zu können. Kann der Darlehensvertrag noch widerrufen werden, kann der Darlehensnehmer den Kredit ohne Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung auf ein neues Darlehen zu den aktuell günstigen Zinskonditionen umschulden.

 

Hat eine Bank nämlich nicht ordnungsgemäß über das den Verbrauchern zustehende Widerrufsrecht belehrt, hat die zweiwöchige Widerrufsfrist nicht zu laufen begonnen und der Darlehensvertrag kann jetzt noch widerrufen werden.

Die Kanzlei Dr. Eckardt und Klinger vertritt einen Darlehensnehmer, der im Jahr 2007 zur Finanzierung seines Eigenheims einen Kredit bei der Sparkasse Harburg-Buxtehude aufgenommen hat.

Die Widerrufsbelehrung der Sparkasse Harburg-Buxtehude ist nach Auffassung von Rechtsanwältin Dr. Eckardt fehlerhaft: „Sie enthält Fußnoten und im Abschnitt „Finanzierte Geschäfte“ Ausführungen über die Finanzierung einer Sache. Diese haben in einem Immobiliendarlehensvertrag nichts zu suchen“. Des Weiteren ist der Beginn der Widerrufsfrist missverständlich dargestellt. Mit der Formulierung „Die Frist beginnt frühestens mit Erhalt dieser Belehrung“, wird der Verbraucher im Unklaren gelassen, wann die Widerrufsfrist tatsächlich zu laufen beginnt.“ Der Bundesgerichtshof hat eine derartige Formulierung bereits im Jahr 2011 für unzureichend erklärt (BGH, Urteil vom 28.06.2011, Az.: XI ZR 349/10).

Die Kanzlei Dr. Eckardt und Klinger hat daher nun für ihren Mandanten beim Landgericht Hamburg Klage gegen die Sparkasse Harburg-Buxtehude eingereicht.

Da viele Widerrufsbelehrungen der Banken fehlerhaft sind, rät Rechsanwältin Dr. Eckardt Darlehensnehmern, ihre Verträge von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht prüfen zu lassen. Die Kanzlei Dr. Eckardt und Klinger steht Ihnen dafür gerne zur Verfügung.