Widerrufsinformation der Sparda Bank Hannover von 2010 hat missverständlichen Fristbeginn

Bei der Prüfung einer von der Sparda Bank Hannover im Dezember 2010 verwendeten Widerrufsinformation sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass diese missverständlich ist. Denn es heißt dort im zweiten Absatz des Abschnitts „Widerrufsrecht“: „...Über in den Vertragstext nicht aufgenommene Pflichtangaben kann der Darlehensnehmer nachträglich in Textform informiert werden; die Widerrufsfrist beträgt einen Monat.“ In der Musterwiderrufsinformation heißt es hingegen: „....; die Frist beträgt dann einen Monat“. Das Weglassen des Wortes „dann“ stellt nicht nur eine Abweichung vom gesetzlichen Muster dar, die Widerrufsinformation dürfte damit auch fehlerhaft sein: Durch das Weglassen des Wortes „dann“ ist der Fristbeginn missverständlich formuliert. Dem Verbraucher werden zwei Fristen genannt: Einmal 14 Tage und einmal ein Monat. Es ist für ihn nicht deutlich, wann die 14-tägige Frist und wann die Monatsfrist gilt.

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Widerrufbarkeit von PKW-Finanzierungen – alle Fahrzeugtypen

Günstige Möglichkeit für Käufer von kreditfinanzierten Pkws, diese gegen Zahlung einer geringen Nutzungsentschädigung loszuwerden.

In jüngster Zeit ist der Dieselskandal in aller Munde. Dieser betrifft inzwischen nicht nur Fahrzeuge der Volkswagengruppe. Auch die Fahrzeuge andere Hersteller nutzen die Möglichkeit sog. Thermofenster, in denen die Abgasreinigung abgeschaltet wird. Auch diese Fahrzeuge können von künftigen Fahrverboten betroffen sein. Was kann ich als Verbraucher also tun, wenn ich mein Dieselfahrzeug oder Benziner loswerden möchte?

Hier bietet die aktuelle Rechtslage eine gute Möglichkeit, das betreffende Fahrzeug zurückzugeben, wenn es durch einen Kreditvertrag finanziert ist: Der Widerruf des Kreditvertrages.

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GENO Wohnbaugenossenschaft eG: Mitglieder sollten Ausstiegsmöglichkeiten und Schadensersatzansprüche prüfen lassen

Laut ihrer Satzung hat die Genossenschaft „insbesondere das Ziel, ihre Mitglieder mit dauerhaft bezahlbarem Wohnraum zu versorgen, sowie neue Fördermöglichkeiten für den Erwerb von Wohnimmobilien zu erschließen.“ Hierfür habe man ein „Optionskaufrecht“ entwickelt.

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Fides Wohnungsbau eG: Anleger sollten Widerrufsmöglichkeit prüfen

Die Widerrufsbelehrungen auf den Beitrittserklärungen der Fides Wohnungbau eG dürften fehlerhaft sein: Die uns vorliegenden Widerrufsbelehrungen der Fides Wohnungsbau eG weisen nicht auf die Besonderheiten des Widerrufs einer Gesellschaftsbeteiligung hin, vielmehr heißt es dort: „Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren und ggf. gezogene Nutzungen jeglicher Art herauszugeben.

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GenoGen eG: Insolvenzverfahren eröffnet

Mitglieder der GenoGen eG sollten Schadensersatzansprüche prüfen lassen.

Mit dem Slogan „Sicher - Renditestark – Flexibel“ warb die Genossenschaft GenoGen eG um Anleger. Laut ihrer Satzung ist Zweck der GenoGen eG die Förderung ihrer Mitglieder durch eine gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung. Dazu wollte sie sich an anderen Unternehmen in Form von Venture-Capital beteiligen, sowie auch Bauten errichten erwerben, bewirtschaften, veräußern und betreuen. Für die Anleger sollte dabei eine „Zielrendite von 9% + Bonus und zusätzlich Sachwert-Absicherung“ herausspringen.

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